Europa erlebbar machen – Vom paläon aus in die Eiszeit chatten

26.11.2014

Während in Mettmann die NRW-Europaministerin Angelica Schwall-Düren mit dem Direktor des Neanderthal Museums Prof. Dr. Gerd-Christian Weniger in Mettmann die neue eiszeitliche Europaverbindung einweihten, war paläon-Geschäftsführer Dr. Florian Westphal im paläon am Terminal live dabei.

Europa wächst zusammen – auch im Netz: Heute gab NRW-Europaministerin Angelica Schwall-Düren den Startschuss für ein außergewöhnliches Projekt. Die wichtigsten eiszeitlichen Fundstellen des Kontinents – von Gibraltar im Südwesten bis Krapina (Kroatien) im Osten werden über Terminals miteinander verbunden. Im paläon ist das wie ein Eisberg gestaltete Modul im Bistro zu finden.
Die Touchscreens in Museen und Besucherzentren sollen vor allem Kinder und Jugendliche aktivieren. Gab es in der Eiszeit Grenzkontrollen? Wie groß ist ein Haufen Mammutdung? Gab es die heutigen Staaten auch schon in der Eiszeit? Durch ein virtuelles Würfelspiel, das wahlweise durch ein Europa der Eiszeit oder das von heute führt, lernen die jungen Besucher spielerisch Gemeinsamkeiten und Unterschiede unseres Europas gestern und heute kennen. Ernsthafte wie kuriose Fragen müssen auf der Route quer durch Europa, die alle Standorte des Netzwerks streift, beantwortet werden. Im Chat können die Besucher mit den Nutzern an den anderen Standorten in Verbindung treten und über E-Cards eiszeitliche Grüße in die ganze Welt versenden.
Möglich gemacht wurde dies durch die Unterstützung der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Nordrhein-Westfalen. Angelica Schwall-Düren: „Europa ist keine Selbstverständlichkeit, der europäische Gedanke muss immer wieder neu vermittelt werden. Mit diesen Terminals gelingt dies interaktiv, spielerisch und abwechslungsreich.“
Mit dem federführenden Partner, der Stiftung Neanderthal Museum in Mettmann, schlägt das Herz des Netzwerks in Nordrhein-Westfalen. Es besteht aus 18 Mitgliedern in sieben europäischen Ländern. Neben Deutschland sind auch Frankreich, Spanien, Großbritannien, Italien, Kroatien und Belgien vertreten. Ice Age Europe verbindet die dort tätigen Wissenschaftler, Museumspädagogen und Tourismusexperten um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Verbundprojekte zu initiieren. Dank des Landes NRW können nun auch die 1,5 Mio. Besucher der Standorte in Europa miteinander in Verbindung treten.


dienstags bis sonntags sowie feiertags

10 bis 18 Uhr

 

An folgenden Tagen bleibt das Forschungs- und Erlebniszentrum geschlossen:

Heiliger Abend, 24. Dezember;
1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember;
Silvester, 31. Dezember
Öffnungszeiten 1. Januar: 12 bis 18 Uhr

Erwachsene12,00 Euro
Ermäßigte8,50 Euro
Gruppe Erwachsene9,50 Euro
Gruppe Ermäßigte6,50 Euro
Jahreskarte Erwachsene38,00 Euro
Jahreskarte Ermäßigte24,00 Euro
Familienkarte29,00 Euro
Führungen Erwachsene30,00 Euro
Führungen Ermäßigte25,00 Euro
Führungen Einzelpers.2,50 Euro

paläon
Forschungs- und Erlebniszentrum
Schöninger Speere
Paläon 1
38364 Schöningen
Telefon 05352.96914-0
info@palaeon.de

Das gesamte Gebäude, das Café und die Terrasse sind barrierefrei für Rollstuhlfahrer zugänglich. Die Anfahrt mit dem Auto ist zu empfehlen. Am paläon sind spezielle Parkplätze ausgewiesen.

Das paläon ist GEO-Partner .
Deshalb erhalten Sie nach Vorlage ihrer GEOcard einen ganz besonderen Vorteil: 2 Tickets zum Preis von einem!